Rosshäusern: Ausbau Bahnhof
Das Behindertengleichstellungsgesetz (BehiG) verlangt die Schaffung eines behindertengerechten Zuganges zur Bahn für Reisende mit Geh- oder Sehbehinderungen. Zur Ermöglichung eines niveaufreien Einstieges in die Niederflurfahrzeuge werden deshalb die Perronkanten auf 55 cm ab Schienenoberkante angehoben.
Um den künftigen Rollmaterialeinsatz auf der S-Bahn Bern sicherstellen zu können, werden die Perronkanten auf eine Nutzlänge von 220 m verlängert.Der Ausbau steht in direkter Abhängigkeit mit dem Doppelspurausbau Rosshäusern–Mauss. Die Planung und Ausführung erfolgt gleichzeitig.
Projektziele:
| Schaffung eines behindertengerechten Zuganges zur Bahn | |
| Umsetzung Rollmaterialkonzept | |
| Erhöhung des Kundenkomforts und Verbesserung des Erscheinungsbildes | |
| Erhöhung der Durchfahrtsgeschwindigkeit | |
| Unterstützung des HGV-Anschlusskonzeptes |
Projektinhalt:
| Abbruch Bahnhofgebäude, sowie Güterschuppen | |
| Neubau Technikgebäude und Lärmschutzwände | |
| Anpassung der Gleis-, Sicherungs- und Fahrleitungsanlagen | |
| Perronerhöhung auf P55 und Perronverlängerung auf 220 m Nutzlänge | |
| Verbesserung der Publikumseinrichtungen | |
| Erneuerung der Kundeninformationsanlagen | |
| Überdachung der Rampen-/ Treppenabgänge und der Wartebereiche |
Baustellen auf der Strecke Bern–Neuchâtel:
» Rosshäusern–Mauss: Doppelspurausbau
mit neuem Rosshäuserntunnel
» Rosshäusern: Ausbau Bahnhof
» Ins-Gampelen-Zihlbrücke: Doppelspurausbau
Projektskizze Rosshäuserntunnel

Projekt-Terminplanung

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» Projektinfo Nr. 1 pdf, 1.93mb vom Mai 2009 |
