Das NEAT-Konzept

Güterzug auf Rohnebrücke

Die NEAT, die neue Eisenbahn-Alpentransversale, ist ein zentrales Element des Ausbaus und der Modernisierung der schweizerischen Schieneninfrastruktur.

Zur NEAT zählen zwei neue Basistunnel am Gotthard (geplante Inbetriebnahme 2017) und am Lötschberg (in Betrieb seit 2007) mit Ausbauten auf den Zufahrtsstrecken. Mit diesem Jahrhundertwerk will der Bund für den Güter- wie den Personenverkehr eine attraktive Alternative zur Strasse bieten. Neue Nord-Süd-Verbindungen mit wesentlichen Angebots- und Kapazitätserweiterungen sollen eine Verlagerung des alpenquerenden Verkehrs von der Strasse auf die Schiene ermöglichen und so die Strasse entlasten. Im Rahmen dieser Verlagerungspolitik wird die NEAT mit Hilfe eines Spezialfonds finanziert, der zu einem grossen Teil aus der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) und aus Mineralölsteuermitteln gespeist wird.

Die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger habendem NEAT-Konzept im Jahre 1992 und dem entsprechenden Finanzierungsmodell im Jahre 1998 (FinöV) mit deutlichen Mehrheiten zugestimmt.